Blockchaintechnologie hätte COVID-19-Panik in der Lieferkette verhindern können

Die sich ausbreitende COVID-19-Coronavirus-Pandemie erfasst die Finanzmärkte weltweit. Vielleicht sogar noch deutlicher, die Pandemie wirkt sich jedoch akut auf die weltweit vernetzten Lieferketten aus. Nun schlägt das Weltwirtschaftsforum (WEF) vor, dass die Blockchaintechnologie der Schlüssel zur Verhinderung von Störungen in der Lieferkette sein könnte.

Globale Lieferketten stehen vor einem massiven Angebots- und Nachfrageschock

Wie jeder, der die Weltwirtschaft im Auge behält, weiß, dass die COVID-19-Pandemie den internationalen Handel ernsthaft stört.

Die Nachfrage nach schnelllebigen Konsumgütern (FMCGs) sinkt, der kommerzielle Transport geht zurück, es gibt gleichzeitig Probleme mit dem Zugang zu und dem Angebot von Arbeitskräften, und die Länder schließen sogar die Grenzen, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen.

Die Lösung des Problems?

Ein Bericht des Weltwirtschaftsforums vom 6. April legt nahe, dass die Blockchaintechnologie all dies verhindern könnte. Der Bericht legt insbesondere nahe, dass die Blockchaintechnologie ein wesentlicher Faktor für die Schaffung widerstandsfähigerer Lieferkettennetzwerke ist.

Das Weltwirtschaftsforum schlägt vor, dass die Blockchaintechnologie der Schlüssel zu einer widerstandsfähigeren Lieferkette ist.

Laut dem WEF-Bericht, genannt „Lieferketten wurden umgedreht“. Hier ist, wie man sie widerstandsfähiger machen kann“, ist die Transparenz der Lieferkette der Schlüssel. So haben Unternehmen, die komplexe Waren verkaufen, in der Regel nur Produktions- und Versandpläne für ihre engsten Lieferanten.

Sie haben jedoch nur eine geringe bis gar keine Sichtbarkeit von Lieferanten, die weiter oben in der Lieferkette stehen. Daher tappen sie im Dunkeln, wenn es darum geht, die vollen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf ihre Lieferkette und ihren Betrieb zu beurteilen.

Laut WEF könnte die Blockchaintechnologie den Lieferanten auch mehr Datenschutz bieten. Tatsächlich löst die Blockchaintechnologie viele der Probleme, die das WEF mit den derzeitigen Lieferketten identifiziert.

Der gegenwärtige Handel ist laut WEF zu analog

In erster Linie stellt die Organisation fest, dass der internationale Handel viel zu sehr auf Papier statt auf digitale Dokumentation angewiesen ist. Die Implementierung der Blockchaintechnologie würde diese physischen Güter digitalisieren und könnte den internationalen Handel erheblich erleichtern, da dies aus der Ferne möglich ist.

Darüber hinaus könnte die Blockchain den Datenschutz für Lieferanten sicherstellen. Das WEF weist jedoch darauf hin, dass sie den Lieferanten auch die sichere gemeinsame Nutzung ihrer Daten oder den Käufern den Erwerb dieser Daten ermöglichen könnte. Auf diese Weise könnte die Transparenz der Lieferkette dramatisch verbessert werden – bei gleichzeitiger Wahrung der Privatsphäre der Lieferanten.

Die Blockchain-Technologie könnte den nächsten Lieferkettenschock verhindern

Das WEF zeichnet ein Bild, das darauf hindeutet, dass die Blockchaintechnologie die Panik in der Lieferkette von COVID-19 hätte verhindern können. Es ist klar, dass die weit verbreitete Integration der Blockchaintechnologie jetzt zu spät ist, um die Wirtschaft vor den wirtschaftlichen Schockwellen der Pandemie zu schützen.

Dennoch stellt das WEF fest, dass die Blockchainintegration in Lieferketten so schnell wie möglich erfolgen sollte. „Fangen Sie früh an – gehen Sie nicht davon aus, dass die gegenwärtigen Störungen nie wieder auftreten werden“, heißt es im WEF-Bericht.

Tatsächlich kommt der Bericht zu dem Schluss, dass die Blockchaintechnologie die Lieferkette unabhängig von ihrem Ursprung widerstandsfähiger gegen zukünftige Schocks machen könnte. Darüber hinaus könnten die gegenwärtigen Unterbrechungen der bestehenden Lieferketten die perfekte Gelegenheit bieten, die Blockchaintechnologie zu integrieren.